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Stationäre Aufenthalte vermeiden

30.09.2019, Geriatrische Fachklinik in Bad Münster bietet tagesklinische Behandlung

BAD KREUZNACH (red). Die Geriatrische Fachklinik Rheinhessen-Nahe (GFK) bietet an ihrem Hauptsitz in Bad Münster jetzt eine ambulante, tagesklinische Behandlung an. Das heißt: Behandlung so umfangreich wie im Krankenhaus, aber Schlafen im eigenen Bett und die Wochenenden im eigenen Zuhause verbringen.

15 Plätze umfasst die Tagesklinik

Mit der Eröffnung der 15 Plätze umfassenden Tagesklinik greift die Einrichtung des Landeskrankenhauses (AöR) einen weiteren Baustein des Geriatriekonzeptes Rheinland-Pfalz auf, der das Ziel verfolgt, die Behandlung geriatrischer Patienten und die Vernetzung ambulanter und stationärer Versorgungsstrukturen konsequent zu verbessern. Der Ärztliche Direktor der GFK und Sprecher des Landesverbandes Geriatrie Rheinland-Pfalz, Dr. Jochen Heckmann, erklärt: „Ziel der tagesklinischen Behandlung ist es, stationäre Krankenhausaufenthalte zu vermeiden oder sie abzukürzen, damit ältere Menschen weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung leben können.“

Aufgenommen werden Patienten nach einer Einweisung durch den Haus- oder Facharzt oder nach einer vollstationären Behandlung. Heckmann: „Gerade Patienten, die an einer Demenz leiden, lehnen stationäre Behandlung nicht selten ab. Sie können besonders von der Kompetenz der Mitarbeiter und dem Setting in einer geriatrischen Klinik profitieren, indem sie teilstationär behandelt werden.“ Durch die Behandlung trägt die GFK dazu bei, dass ältere Menschen im Krankheitsfall ihre Fähigkeiten zurückgewinnen beziehungsweise erhalten, um sich weiterhin selbst versorgen zu können. Auch Pflegebedürfnisse können vermieden werden. Dazu werden zahlreiche therapeutische Angebote wie Physio- und Ergotherapie eingesetzt und eine ausführliche medizinische Behandlung (Diagnostik, Therapie) angewendet.

In der Regel beträgt die Verweildauer in der Tagesklinik zirka 15 Tage, von Montag bis Freitag. Die Versorgung in der Nacht und am Wochenende muss zu Hause gesichert sein. Die Behandlung eignet sich für ältere (multimorbide) Menschen mit Beeinträchtigungen nach einem Schlaganfall, schweren Erkrankungen (zum Beispiel Lungenentzündung) oder einem Sturz. Auch Patienten mit Schluckstörungen, Herzschwäche, neurologischen Erkrankungen (zum Beispiel Parkinson), chronischen Schmerzen und Wunden oder Diabetes mit Folgeerkrankungen sind in der Tagesklinik sehr gut aufgehoben.

In der GFK werden die Patienten ganzheitlich betrachtet. Das heißt, die medizinische Versorgung reicht vom Ärztlichen Dienst (mit regelmäßiger Visite) über den Pflegedienst, die Physio- und Ergotherapie bis hin zur Logopädie, Sozialberatung und Psychologie. Tagesklinische Behandlung erfordert deshalb den Einsatz des gesamten multiprofessionellen Teams.

 

Allgemeine Zeitung, 30. September 2019

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