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Klinik plant Anbau mit 52 Betten

27.06.2017, Rehabilitation Ausschuss stimmt zu: Sicherung des Standortes in Bad Münster am Stein-Ebernburg

BAD KREUZNACH Die Geriatrische Fachklinik Rheinhessen-Nahe in Bad Münster am Stein-Ebernburg plant einen Anbau mit etwa 52 zusätzlichen Betten. Dafür muss der bestehende Bebauungsplan „Zwischen Bundesbahn und Nahe“ geändert werden. Der städtische Ausschuss für Stadtplanung, Bauwesen, Umwelt und Verkehr hat dafür den nächsten Schritt gemacht.

Statt der bisherigen Nutzung (Sondergebiet Klinische Sanatorien und allgemeines Wohngebiet) wird das gesamte Plangebiet als Sondergebiet Klinische Sanatorien festgesetzt. Das allgemeine Wohngebiet entfällt. In diesem Bereich wird ein Stellplatz für Pkw ermöglicht. Einstimmig beschloss der Ausschuss jetzt die Offenlage. Der Stadtrat muss noch zustimmen.

Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung sind extrem wenige Anregungen eingegangen, erklärte Stadtplaner Bettino Hans Gagliani. „Von den Bürgern kam keine einzige.“ CDU-Fraktionschef Werner Klopfer wollte wissen, ob das Vorhaben mit den künftigen Bauherren des benachbarten LVA-Geländes abgesprochen sei. Klaus Christ, Leiter des Fachbereiches Bauen und Planen, bejahte dies: „Wir haben mit den potenziellen Investoren mehrere Gespräche geführt. Es kamen keine Einsprüche.“

Die geriatrische Fachklinik ist eine Einrichtung für geriatrische Akutbehandlung und Rehabilitation in der Trägerschaft des Landeskrankenhauses und verfügt über 100 Rehabilitationsbetten sowie fünf tagesklinische Plätze. Mit 250 Arbeitsplätzen am Standort Bad Münster am Stein stellt die Klinik für den Stadtteil einen wichtigen Arbeitgeber dar.

Mit dem Anbau will man dem wachsenden Bedarf an Rehabilitationsbetten gerecht werden. Der Anbau soll auf den rückwärtigen Grundstücken der Fachklinik entstehen und grenzt an den Burgweg, die Fußwegeverbindung zwischen Fachklinik und der ehemaligen LVA. Die bestehenden Gebäude in diesem Bereich sollen abgerissen werden. Der Neubau erstreckt sich über zwei Vollgeschosse entlang des Burgwegs und beansprucht eine Fläche von etwa 1400 Quadratmetern. Durch die schräge Anordnung parallel zum Burgweg bilden sich Innenhöfe zwischen dem Bestandsgebäude und dem Neubau, die ebenso wie die Fläche zum Burgweg gärtnerisch gestaltet werden. Die Stadtverwaltung sieht in dem Vorhaben ein wichtiges Projekt zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen, weil damit der Standort der Fachklinik im Stadtteil langfristig gesichert werden kann. Außerdem wird mit der kurbezogenen Nutzung auch der Kurort BME gestärkt.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Dienstag, 27. Juni 2017

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